Nachdem uns, Aufgrund Lolas immer mal wiederkehren Sodbrennens, von mehreren Seiten von der Verwendung von Edelstahlnäpfen abgeraten wurde, machten wir uns auf die Suche nach einer auch optisch ansprechenden Alternative.

Nach einiger Recherche und Besuchen bei befreundeten Hundebesitzern hatten wir uns – rein optisch – für einen Kombinapf (Futter- und Wassernapf) aus Holz (z.B. aus Weinkiste) entschieden.
Doch die angebotenen Näpfe entsprachen dann leider nicht wirklich unseren Vorstellungen. Meist wird hier auch auf Edelstahlschüsseln zurückgegriffen und auch die Reinigung ist nicht optimal, da das Holz (wenn auch größten teils lackiert) irgendwann Wasser und auch Futtersaft aufsaugen wird.

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Da kam mein Freund auf die Idee einen Napf kurzerhand selbst zu bauen.
Nach ein paar Tagen an der Werkbank in der Garage kam er schließlich mit dem neuen Napf ins Wohnzimmer und präsentierte ihn Lola und mir.

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Die eigentlichen Näpfe sind Kunststoffschüsseln von Emsa mit 2l Inhalt. Diese sind spülmaschinentauglich und in verschiedenen Farben erhältlich.

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Das Gestell hat er aus Buchenholz (passend zu unserem Esszimmer) zusammengeschraubt und anschließend mit DEGADUR* versiegelt.
Dies haben wir bereits schon bei zwei selbstgebauten Meerschweinchenkäfigen getestet und hier ist auch nach mehreren Jahren Benutzung keine Undichtigkeit zu erkennen.

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So haben wir nun einen Futter- und Wassernapf, der keine Edelstahlschüsseln besitzt, der aus Holz und zudem leicht zu reinigen ist!

 



IMG_2282* DEGADUR ist eine flüssige Methacrylat-Lösung, welche mit einem speziellen Härter verrührt wird und anschließend langsam aushärtet. Bis sie hart ist kann man sie wie Farbe streichen. So umhüllt man das Holz quasi mit einer dünnen PLEXIGLAS-Schicht, die komplett undurchlässig und völlig ungiftig (wenn ausgedampft!) ist.

DEGADUR wird normalerweise für Industrieböden verwendet. Durch einen Bekannten kommen wir aber unkompliziert an Kleinmengen für unsere gelegentlichen Projekte  😉

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