Wie wir vor einiger Zeit ja berichtet haben leidet Lola unter Sodbrennen (bzw. zu viel Magensäure). Wir dachten wir haben nun den richtigen Weg für uns gefunden aber wir schienen uns getäuscht zu haben. Lola bekam immer wieder diese Schluck-Leck-Anfälle (Reflux). Also entschieden wir einen Termin bei einer Tierheilpraktikerin zu machen um Lola dort mal ordentlich durchchecken zu lassen.

Mit allen Futterzusätzen die sie die ganze Zeit immer mal so bekam und einer Urinprobe bewaffnet fuhren wir also zu dem Termin.

Dort kam raus das Lola wohl wirklich unter vermehrter Magensäurebildung leidet und noch dazu erhöhte Leberwerte hat. Uns wurde geraten mal nur eine Sorte reines Fleisch mit Gemüse zu geben (also zu BARFen) und zusätzlich sollte sie 2 „Medikamente“ bekommen. Einmal etwas gegen die Säurebildung und ein Mittel für ihre Leberwerte.

Nach dem Termin fuhren wir also direkt los um Lola neues Futter zu holen. Da Lola ja leider kein Rind verträgt und die Heilpraktikerin uns davon abriet mit Geflügel zu beginnen, hatten wir uns in den Kopf gesetzt Lamm zu füttern, jedoch wurde uns davon abgeraten, da dies zu fettig sein solle. Also verließen wir die Hanauer Barf Oase mit 3kg Pferdefleisch um das Projekt BARFen zu starten.

Mittlerweile füttern wir seit knapp 14 Tagen ausschließlich Pferd und Gemüse und sind total zufrieden damit. In 1-2 Wochen werden wir anfangen Pferdeinnereien zu Futter hinzu zu geben und sicherlich auch noch den ein oder anderen Futterzusatz. Dies werden wir natürlich nur in Absprache mit unserer Heilpraktikerin machen, damit sich Lolas Zustand nicht wieder verschlechtert.

Ich bin gespannt wie das ganze weiter geht und hoffe wirklich sehr das wir nun endlich einen Weg gefunden haben, um Lola weitere Schluck-Leck-Anfälle zu ersparen. Und wenn sie mal einen sehr aufregenden Tag hatte und so mehr Magensäure produziert hat als normal, wissen wir wenigstens wie wir ihr helfen können.

In diesem Bericht geht es ausschließlich um meine eigenen Erfahrungen mit meinem Hund und ihrer Krankheit! Deswegen habe ich auch gezielt darauf verzichtet die Namen der Medikamente zu nennen.
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