Auf Grund der Erfahrungen bei der letzten Miete eines Wohnmobils, haben wir uns dieses Mal einen Grundriss mit zwei Betten (Alkoven und Französisches Heckbett) ausgesucht. Dieser bietet einen recht geräumigen Innenraum, bei doch kompakten Außenmaßen und ist dennoch familientauglich.

Ob dieser kompakte Camper allerdings wirklich alles für einen Hundeurlaub bietet, erfahrt ihr jetzt

Die genaue Typbezeichnung lautet Rimor Katamarano 3.

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Dieses Model ist mit einem großen Alkoven (140x210cm Liegefläche), einem französischem Bett (130x200cm Liegefläche), einer Seitensitzgruppe, eine kleinen Küchenzeile und einem Bad mit Dusche ausgestattet.
Unter dem Heckbett befindet sich ein Stauraum, der über eine Klappe von außen zugänglich ist.

Da wir den Camper, durch einen Buchungsfehler der Mietfirma, nur sechs Tage zur Verfügung hatten, haben wir unser Reiseziel kurzfristig ändern müssen.
So sind wir über Dorum-Neufeld nach Carolinensiel und auf dem Rückweg noch am Edersee gestrandet.

Sicherer Transport des Hundes:

Aus den Erfahrungen der letzten Mietung haben wir wieder unsere Stoffbox (COOL PET PLUS Größe L) auf der vorderen Sitzbank der Sitzgruppe mit Hilfe der Anschnallgurte befestigt.

So gesichert konnte Lola in ihrer gewohnten Box liegen und die Rückenlehne der Sitzbank verhinderte ein mögliches Vorrutschen, falls man mal kräftiger bremsen musste.
Am Stellplatz angekommen, wurde die Box dann wieder zusammengefaltet oder auf die Vordersitze gestellt und wir hatten die komplette Sitzgruppe wieder zur Verfügung.

Es war zwar immer ein wenig Fummelei die Box zu sichern, aber diese Befestigung hat sich wieder bewehrt!
Bei einem eigenen Fahrzeug könnte man natürlich feste Zurrpunkte für eine Alubox o.ä. anbringen um das Ganze einfacher zu gestallten, dies geht in einem Mietfahrzeug natürlich nicht!

Liegemöglichkeiten:

Durch die Ausweichmöglichkeit des zweiten Bettes, haben wir Lola das französische Bett freigegeben. Dies hat sie natürlich gerne angenommen.
Aber auch unter dem Esstisch hat sie sich gerne niedergelassen. Vor allem wenn wir gegessen haben.
Sie hat aber auch gerne mal auf dem Fahrersitz platz genommen 😉

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Fazit:

Im Großen und ganzen kann man dieses Wohnmobil wirklich weiter empfehlen. Ausstattung, Platzangebot für Mensch und Hund, Motorisierung (130 PS) und vor allem das Preis-/Leistungsverhältnis haben gepasst.

In Sachen Hundetauglich kann man es auch als solches einstufen (wenn man eine transportable Box zur Verfügung hat).
Mit einem Anschnallgurt wäre eine Sicherung allerdings auch möglich. Alle vier Sitzplätze an der Sitzgruppe sind mit mindestens einem Beckengurt ausgestattet. Der Hund kann während der Fahrt dann beispielsweise auf einem Kissen unter dem Tisch oder der zum Bett umgebauten Sitzgruppe liegen.

Auch die Platzverhältnisse sind mit einem mittelgroßen Hund völlig ausreichend gewesen.
Man ist ja eh größten Teil unterwegs und nur wenige Stunden am Tag wirklich im Wohnmobil. Durch einen optionalen Heckfahrradträger ist auch ohne große Heckgarage ein Rad-Urlaub möglich.

Also durchaus eine preiswerte Alternative für den Urlaub zu viert (oder sogar zu 6.) + Hund(e)!

Durch den Alkoven verbraucht der Camper allerdings etwa 2 Liter pro 100 km mehr als beispielsweise ein teilintigriertes Modell wie in unserem letzten Urlaub.
Außerdem liegt er nicht mehr im Trend, so dass einige Hersteller Alkoven komplett aus dem Sortiment genommen haben oder nur noch wenige Varianten anbieten.

 

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